Montag, Juli 30, 2012

*Filmreview* Shining









 Titel: The shining
Angelaufen: 1980
Genre: Horror










Kurzbeschreibung: 
Das Overloock-Hotel in den Bergen von Colorado wird wie jedes Jahr im Winter geschlossen, nur der für diese Zeit für die Betreuung des Gebäudes als Hausmeister angestellte Schriftsteller Jack Torrance und seine Familie bleiben in dem Haus zurück, eingeschneit und abgeschottet von der Außenwelt.
Der Hotelangestellte deutet gegenüber Jacks Sohn Danny an, dass das Hotel ein böser Ort sei und er bestimmte Bereiche des Hauses meiden solle. Tatsächlich befindet sich das Hotel auf einem Indianerfriedhof, und im Jahre 1970 tötete der damalige Winterhausmeister des Hotels im Wahn seine beiden Töchter, seine Frau und sich selbst.
Angetrieben von zunehmenden Halluzinationen und Angstträumen verfällt auch Jack Torrance dem Wahnsinn und attackiert schließlich seine Frau Wendy und seinen Sohn Danny. Das einzige was die beiden noch retten kann ist die übersinnliche Begabung von Danny.

Unsere Meinung:
Wow! Dieser Film strahlt vor Hightech und modernster Techniken, die total atemberaubend und realitätsnah wirken. 
Die Handlung war nicht ganz so gelungen und die Idee einfach schon etwas älter. 
Doch die Kameraeinstellungen und die total hervorragenden Soundeffekte haben dazu beigetragen, dass der Film trotzdem total schockierende Horrorszenarien hatte. Besonders positiv stach die Szene im Badezimmer herraus, die vor Logik strahlte. Hier ist sie zu sehen : 
Besonders der Mut und die selbstbewusste Ausstrahlung der Hauptprotagonistin hat uns besonders gut gefallen. Außergewöhnlich ist auch die Kraft und Intensität ihres schwungvollen Schlages, der zu heftigen Verletzungen führt. 
Generell sind uns alle Schauspieler sehr positiv aufgefallen und uns richtig ans Herz gewachsen. Wir konnten uns vor allem wieder mit der Hauptprotagonistin sehr gut identifizieren. Sie handelte stets logisch und nachvollziehbar und hat uns mit ihrer ausdrucksvollen Mimik besonderes gut überzeugt. 
Die moderne und geschmackvolle Kleidung der Personen war außerordentlich gut gelungen, doch auch die Einrichtung war äußerst modern. Da der Film uns so unglaublich beeindruckt hat verdient er seine hohe Bewertung sehr. 

Bewertung: 10/10

Hinweis: *hust* Sarkasmus *hust*

*Buchrezension* Angelfall (Susan Ee)




Englisches Buch

Titel: Angelfall
Autor: Susan Ee
Erschienen: Februar 2012
Seitenanzahl: 254
Preis (Taschenbuch): 10,84€

Sprachschwierigkeit: 2

( 1= einfach; 2=mittel; 3=schwer )







Kurzbeschreibung: 
It's been six weeks since angels of the apocalypse descended to demolish the modern world. Street gangs rule the day while fear ans superstition rule the night. When warrior angels fly away with a helpless little girl, her seventeen-year-old sister Penryn will do anything to get her back. 

Anything, including making a deal with an enemy angel. 

Raffe is a warrior who lies broken and wingless on the street. After eons of fighting his own battles, he finds himself being rescued from a desperate situation by half-starved teenage girl. 

Traveling through a dark an twisted Northern California, they have only each other to rely on for survival. Together, they journey toward the angels' stronghold in San Francisco where she'll risk everything to rescue her sister and he'll put himself at the mercy of his greatest enemies for the chance to be made whole again. 

Unsere Meinung: 
Wir haben mit Angelfall unser erstes, auserschulisches englisches Buch beendet. Zunächst waren wir sehr skeptisch ob englisches Lesen wohl eher an schulisches Lesen erinnert oder doch dem freizeitlichen Lesevergnügen nahe kommt. Hinzu kam, dass wir uns noch nicht sicher waren ob wir vom sprachlichen Verständnis schon so weit sind. 
Doch dann waren wir doch sehr positiv überrascht. Zum einen davon wie viel inhaltliches man aus dem Gesamtzusammenhang versteht, ohne viele Begriffe direkt übersetzten zu können bzw. müssen. Zum anderen davon, dass man mit der Zeit gar nicht mehr merkt, dass man eigentlich gerade auf Englisch liest, sprich das Denken hat sich unbemerkt auf Englisch umgeschalten. 
Insgesamt ist uns dadurch bewusst geworden, dass englisches Lesen richtig schön sein kann und wir haben uns auch vorgenommen in Zukunft mehr auf Englisch zu lesen. 

Neu war für uns außerdem auch, dass es um Engel ging. Uns hat diese Geschichte aber sehr gut gefallen. Man wird gleich von Anfang an ins Geschehen geworfen und auch im gesamten Buch geht es zügig und spannend voran. Inhaltlich ist das Buch sehr ausgefüllt und bietet dadurch viel Abwechslung. Penryn hat uns als Hauptcharakter gut gefallen und wir konnten uns gut mit ihr identifizieren. Sie ist eine echte Kämpferin, selbstbewusst, stark, tapfer und handelt nachvollziehbar. 

Die Darstellungsweise der zerstörten Welt hat uns mitgerissen und viele mitreisende Kampf- und Aktionsszenen haben dazu geführt, dass wir das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnten. Auf der einen Seite gab es viele Grausamkeiten und Horrorszenarien aber auf der anderen Seite entwickelt sich eine wunderschöne, romantische Verbindung. 

Susan Ee schreibt verständlich und leicht und lockert die Geschichte mit etwas Sarkasmus und Witz auf. Da wir es auf Englisch gelesen haben, konnten wir die original Ausdrucksweise und Atmosphäre des Buches bzw. der Autorin sehr genau erfassen. 
Die Aufmachung des Buches passt sehr gut zum Inhalt und hat uns durch die Originalität sehr angesprochen.

Das Buch zeigt eine originelle und anschauliche Zukunftsvision auf, ist spannend, mitreisend und beinhaltet zudem auch eine Liebesgeschichte, ist daher also sehr facetten- und abwechslungsreich.   

Bewertung: 10/10

Donnerstag, Juli 26, 2012

*Buchrezension* Starters (Lissa Price)






Titel: Startes
Autorin: Lissa Price
Erschienen: 12. März 2012
Seitenzahl: 400
Preis (gebunden): 15,99€









Kurzbeschreibung:

Deine Zukunft gehört Dir ...
... doch dein Körper gehört uns!

Die 16-jährige Callie verliert ihre Eltern, als eine unheimliche Infektion alle tötet, die nicht schnell genug geimpft werden - nur sehr junge und sehr alte Menschen überleben. Während die Alten ihren Reichtum mehren, verfallen die Jungen der Armut. Hoffnung verspricht die Body Bank, ein mysteriöses Institut, in dem Jugendliche gegen Geld ihre Körper verleihen können. Das Bewusstsein des alten Menschen übernimmt den jungen Körper für eine Zeit, um wieder jung zu sein.
Doch bei Callie geht es schief: Sie erwacht, bevor sie erwachen darf - in einem Leben, das ihr völlig unbekannt ist. Anstelle ihrer reichen Mieterin bewohnt sie eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Bald aber findet sie heraus, dass ihr Körper zu einem geheimen Zweck gemietet wurde - um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss ...


Meine Meinung:
Die Idee, dass nur noch Starters und Enders existieren klingt wirklich spannend und ist gar nicht mal so abgehoben. Für mich klang das ganze nach einer durchaus plausiblen (und erschreckenden!) Zukunftsvision. 
Das Buch beginnt schon recht spannend und die Story schreitet in einem wunderbaren und unterhaltsamen Laufschritt voran. Langweilig wird es somit eigentlich nie und es treten ein paar unglaubliche und erschütternde Wendungen auf. 
Ich konnte mich recht schnell mit Callie identifizieren und ich habe sie lieb gewonnen, obwohl ich mir von ihr nicht wirklich ein Bild machen konnte, was aber wiederum ein super Bezug zum Cover darstellt. In ihrer Not die Body Bank aufzusuchen konnte ich durchaus nachvollziehen und ihr Handeln war für mich meist logisch und nachvollziehbar. Leider waren mir generell einige Charaktere ein wenig zu flach und zu wenig ausgebaut, was ich wirklich etwas schade finde.
Die Idee einen Körper zu vermieten klang für mich unheimlich spannend und vorallem neu (und irgendwie auch gar nicht so abwegig). Als dann Callie bei der 3. Sitzung zu früh erwacht, entwickelt sich die Story zu einer spannenden Mischung aus Krimi und Zukunftsvision. Helena scheint zunächst die Böse zu sein, doch in diesem Buch entwickeln sich einige Protagonisten ganz anders als erwartet und beispielsweise auch Blake ist nicht der, der er zu sein scheint. Bei Blake war es auch so, dass mir persönlich das Verlieben etc. zwischen den beiden viel zu schnell und glatt ging. Dadurch, dass sich am Ende aber alles wieder ändert, war auch das irgendwie wieder nachvollziehbar. 
Das Ende ist wirklich überraschend und ich freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung!
Zu bemängeln habe ich aber doch noch etwas: für mich haben einige Hintergrundinformationen gefehlt, beispielsweise hätte ich gerne mehr über die Infektion erfahren. Auch einige kleine Logiklücken sind zu finden, doch wenn man über diese hinwegsieht, ist das Buch super unterhaltsam und ich freue mich sehr auf Band 2.

Bewertung: 08/10

*Gewinnspiel* Die Besessene von S.B. Hayes

»Ich bin all das, was du nicht bist, und werde Besitz von deinem Leben ergreifen.«

Wer ist die geheimnisvolle Genevieve, die wie aus dem Nichts in Katys Leben tritt und alles an sich reißen will, was Katy etwas bedeutet? Die sich kleidet wie Katy, deren beste Freundinnen umgarnt und selbst vor Katys Freund Merlin nicht haltmacht? Schnell ist klar: Genevieve scheint besessen von dem Gedanken, Katys Leben zu zerstören. Doch während Genevieve offenbar bestens über Katy Bescheid weiß, hat diese nicht die leiseste Ahnung, mit wem sie es zu tun hat. Sie beginnt nachzuforschen und stößt auf eine Wahrheit, die ihr Leben schlagartig verändert ...

video


Ich finde das klingt total spannend, wenn ihr mehr erfahren wollt oder am Gewinnspiel teilnehmen möchtet, dann schaut mal hier vorbei ;)

Dienstag, Juli 24, 2012

*Serienreview* True Blood





Titel: True Blood
Genre: Fantasyserie mit Horror- und Dramaelementen
Länge: 54+ Episoden in 5+ Staffeln; je ca. 52 min
Erschienen: September 2008

Besetzung: http://de.wikipedia.org/wiki/True_Blood#Besetzung










Kurzbeschreibung:
Über Jahrhunderte hinweg waren Vampire gefürchtete Monster, doch jetzt leben sie als gewöhnliche Mitbürger unter uns. Denn seit japanische Wissenschaftler einen Weg gefunden haben, künstliches Blut in Massenproduktion herzustellen, können die Kreaturen aus dem Sarg auf Menschenblut verzichten.
Doch von einem friedlichen Miteinander sind Sterbliche und Vampire noch weit entfernt. Manche Vampire sind bereit mit den Menschen friedlich zusammen zu leben. Einige Sterbliche finden den ultimativen Kick, indem sie Sex mit den Untoten haben. Auf der anderen Seite sind nicht alle Vampire bereit, die alte Lebensweise aufzugeben.

Auch in dem kleinen Ort Bon Temps in Louisiana ist die Atmosphäre angespannt. Die hübsche Kellnerin Sookie Stackhouse weiß, wie sich Außenseiter fühlen, denn sie hat eine seltene, aber für sie belastende Gabe: Sie kann die Gedanken ihrer Mitmenschen lesen.
Sookie macht Bekanntschaft mit Vampiren und ist fasziniert von diesen und anderen übernatürlichen Wesen. Von da an durchlebt Sookie Stackhouse Höhen und Tiefen.

Meine Meinung:
Ich liebe liebe liebe diese Serie!! Bin momentan bei der 5. Staffel und es passiert einfach sooo unglaublich viel. Diese Serie ist vollgestopft mit einer schnellen, verrückten und krassen Story, mit vielen Wendungen, Horror, Erotik, Mystery und und und.
Es tauchen immer mehr Fabelwesen auf und man schlägt sich von einer Seite zur anderen.
Sookie Stackhouse gefällt mir super, was mich nur leider mittlerweile etwas nervt ist, dass sie mit mindestens 5 Typen rummacht, bzw. diese in sie verliebt sind, und sie sich einfach nicht entscheiden kann! Ich persönlich finde ja Eric am allertollsten *_*
Nun ja, generell finde ich alle Schauspieler top, mit der Zeit verändern sich viele Charaktere auch und man beginnt auf einmal jemanden toll zu finden den man am Anfang doof fand. 
Zur Story kann ich eigentlich nicht viel sagen, da es einfach zu viel wäre. Sicher ist aber: Spannung, Grusel, Romantik, Liebe, Action, Hass,... beinahe alles ist hier vertreten.
Vampirmythen werden hier neu aufgegriffen und gut umgesetzt. Der Titel "True Blood" ist auf das Getränk (künstliches Blut) zurückzuführen, welches ein Nahrungsersatz für Vampire darstellt und in der Serie häufig gebraucht wird. Erwähnenswert finde ich auch den super Titelsong (auch wenn ich den Vorspann dazu ziemlich grässlich finde)


Die Episoden enden meist mit Cliffhangern, die einen nicht mehr loslassen. Was mir auch gut gefällt ist, dass alle Schauspieler "erhalten" bleiben und mir wirklich alle auf gewisse Weise sympathisch sind :D
Absolut empfehlenswert und eine tolle Mischung für alle Fantasy-Mystery-Fans! Vorsicht macht süchtig!

Bewertung: 08/10


Sonntag, Juli 22, 2012

*Buchrezension* Tiere (Simon Beckett)





Titel: Tiere 
Autor: Simon Beckett
Erschienen: Februar 2011
Seitenanzahl: 210
Preis (Taschenbuch Bild-Ausgabe): 6,99€









Kurzbeschreibung: 
Manche Menschen sind Tiere. Nigel ist sicherlich nicht der Hellste. Aber er ist meistens ganz guter Laune. Im Büro gibt es immer etwas zu kopieren, und außerdem sind da Cheryl und Karen. Auch im Pub, den seine Eltern früher führten und in dem Nigel jetzt wohnt, fühlt er sich wohl. Es gibt hier zwar kein Bier und keine Zigaretten mehr, aber Nigel interessiert sich sowieso mehr für Fernsehen und Comics. Und dann ist da noch der Keller. Hier hält Nigel seine Mitbewohner. Dass die nicht ganz freiwillig da unten wohnen, stört Nigel nicht wirklich. Hauptsache, er hat seinen Spaß. 

Meine Meinung: 
Das Buch wird aus der Sicht von Nigel erzählt, was für mich was total neues war. Ich habe zwar schon oft Bücher gelesen, in welchen kurzzeitig aus der Sicht der Verbrecher berichtet wurde, doch noch nie eines das komplett aus deren Sicht beschrieben wird. 
Ob mir das gefallen hat kann ich ehrlich gesagt noch gar nicht so genau sagen. Ich konnte mich nicht mit dem Hauptcharakter identifizieren, was mich beim Lesen manchmal echt gestört hat. Ich habe teilweise sogar einen richtigen Hass auf Nigel bekommen und hab ihn für einen total Irren gehalten. Es ist schwer das genauer zu erklären ohne zu viel zu verraten, er handelt einfach manchmal total unmenschlich und komisch (ich weiß nicht wie ich es sonst beschreiben soll). Beim Lesen bekommt man zwar nur die Sichtweise von Nigel mit, dennoch habe ich natürlich auch an die Opfer gedacht, die mir teilweise so unglaublich leid getan haben. 
Aber ich muss zugeben teilweise hatte ich dann doch wieder Mitleid mit ihm. Er erzählt nämlich auch aus seiner Kindheit, die nicht gerade beneidenswert ist. Trotzdem wurde er mir einfach nicht sympatisch und ich konnte mich einfach in keiner seiner Handlungen/ Sichtweisen wiedererkennen. 
Es war aber mal was anderes und neues und trotz allem auch interessant zu lesen. Schließlich ist es eine ganz andere Sichtweise die man so kennen lernt. 
Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, da es sich leicht lesen lies und die Umgangssprache gut zu Nigel passt. 
Was mir allerdings sehr gefehlt hat war die Spannung, die eigentlich erst auf den letzten 10 Seiten vorbeischaut. Trotzdem hat mich einfach etwas gefesselt an diesem Buch, sodass ich es dann doch weiter lesen wollte. 
Der Titel ist meiner Meinung nach sehr zutreffen, als wäre das Buch auf den Titel geschrieben worden. Denn es ist nun mal eine Tatsache, dass Nigel seine unfreiwilligen Mitbewohner wie Tiere behandelt, er spricht sie sogar mit "es" an und natürlich auch nicht mit Namen, er reduziert sie lediglich auf bestimmte äußerliche Merkmale. 

Bewertung:  6,5/10

Freitag, Juli 20, 2012

*Filmreview* Snow White and the Huntsman







Titel: Snow White & the Huntsman
Genre: Fantasy
Länge: 187 min
Erschienen: 31. Mai 2012
FSK: 12










Kurzbeschreibung:
"Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?" Doch was die tyrannische Königin zu hören bekommt, gefällt ihr ganz und gar nicht. 'Snow White' ist das einzige Mädchen weit und breit, dass noch hübscher als die böse Herrscherin des Märchenlands ist. Vor Wut und Neid hält es die Königin kaum mehr aus und beschließt ein grausames Verbrechen zu begehen. Der Jägersmann wird ausgesandt, um Schneewittchen in den Wald zu bringen und zu töten. Doch anstatt das schöne Mädchen umzubringen, wird der Jäger zu ihrem Beschützer und Mentor. Er bringt ihr das Kämpfen bei und bereitet sie auf ihre Mission vor - die böse Königin zu besiegen. 


Meine Meinung:
Snow White and the Huntsman ist eine Neuverfilmung und Neuinterpretation von Schneewittchen. Viele Elemtente des ursprünglichen Schneewittchens werden aufgegriffen und neuinterpretiert. Ich persönlich hatte einen engeren Bezug zu Schneewittchen erwartet, jedoch finde ich, dass Snow White eigentlich eher ein neuer für sich stehender Film ist mit einigen Ähnlichkeiten von Schneewittchen. Die Story ist ganz gut auch wenn es mir persönlich am Anfang viel zu schnell ging und gegen Ende dann eher ein wenig überzogen war. Die Einteilung von Vorgeschichte, Haupthandlung und Finale hat irgendwie nicht so ganz gestimmt und beispielsweise die "Jagd" nach Schneewittchen im Wald war schon beinahe lächerlich: Der Huntsman stapft in den gruseligen Wald, aus dem niemand so leicht lebend rauskommt, gefolgt vom bösen Bruder der Königin, riecht einmal an etwas und 10 m weiter findet er Schneewittchen...
 Die Schauspieler finde ich recht passend, Chris Hemsworth *__* genial, Kristen Stewart war auch recht gut und generell haben alle Akteure miteinander harmoniert und es hat für mich einfach gestimmt. Zwar hat mich die Story an sich nicht wirklich vom Hocker gerissen, dafür hat mich Bild, Ton und Musik wirklich überzeugt. Optisch ist der Film wirklich klasse gemacht, tolle Aufnahmen, sehr schöne Landschaften und die Musik hat auch einfach wunderbar gepasst. An sich war der komplette Film eher recht kalt und düster, was zu diesem super Sommer ja schon fast passt, die Bildaufnahmen und Special Effects sind meiner Meinung nach wirklich gelungen.
Gerade im Kino dient dieser Film daher zu super Unterhaltung und diese Neuverfilmung von Schneewittchen hat mir gut gefallen.

Bewertung: 7,5/10

Mittwoch, Juli 18, 2012

*Filmreview* The Descent








Titel: The Descent - Abgrund des Grauens
Genre: Horror
Länge: 99 min
Erschienen: 2005










Kurzbeschreibung:
Sechs Frauen treffen sich an einem abgelegenen Gebirgszug der Appalachen, um dort ein verzweigtes Höhlensystem zu erforschen. Als sie jedoch den Rückweg antreten wollen, versperrt ein herabgefallener Felsen den Ausgang. Auf der Suche nach einem anderen Ausweg bemerken die Frauen, dass in der Höhle blutdurstige Kreaturen leben, die sich perfekt an die Umgebung angepasst haben und ohne Vorwarnung angreifen.

Meine Meinung:
6 Frauen gehen Klettern und Höhlen erforschen. Das klingt zunächst nach Bitchfight und einem Tussenhorrorfilm :D 
Dies ist aber nicht bzw. kaum der Fall! Der ganze Film beginnt mit einer anschaulichen Vorgeschichte und als sich die mir sofort sympathischen Mädels dann in einer Berghütte treffen hat alles den Anschein, als ob ein toller und spannender Ausflug bevorsteht. Und so wird die Geschichte auch fortgeführt. Mir hat die komplette Idee und das Setting super gefallen, da es mal was anderes ist und dieses typische "eine Gruppe macht einen Ausflug in den Wald und wird von einem Serienkiller abgeschlachtet" neu aufgegriffen und super spannend, neu und interessant umgesetzt wird.
Auch nimmt die Spannungskurve im Laufe des Films mit einer guten Geschwindigkeit zu. Es ist genug Vorgeschichte und Dokumentation und ebenso super gute Aktion und Horror. Die Charaktere handeln meiner Meinung nach logisch und es passieren Missgeschicke und Unfälle, die WIRKLICH so passieren könnten, dh. bei denen man sich selbst denkt: "Mist, echt dumm gelaufen, aber mir könnte sowas vllt auch passieren." Langsam entwickeln sich 2 der Frauen zu starken Persönlichkeiten und gegen Ende sogar als Gegner, aber keineswegs im "Bitchfightsinne" sondern realistisch und gut gemacht.
Der Zuschauer erfährt auch einiges über das Klettern und Höhlenforschen. Auch wenn die Haupthandlung des Films in Höhlen stattfindet ist das Licht doch recht gut, zusätzlicher Grusel entsteht beispielsweise durch eine Nachtsichtkamera...
Es gibt ein gutes Finale, das den Zuschauer aber leider sehr ahnungslos und verständnislos zurücklässt. Dies wird jedoch im 2. Teil der Reihe aufgegriffen und weitgehendst geklärt.
Männer haben in diesem Film nicht gefehlt, die Monster tauchen erst recht spät auf und sind auch recht gut gemacht. Es gibt einige Schockmomente und schlimme Unfälle und das Ende ist nicht vorhersehbar, jedoch recht offen (aber siehe The Descent 2.).
Ich finde diesen Film und dessen Nachfolger absolut klasse und ich wurde bestens unterhalten :D
Für mich einer der besten Horrorfilme seit langem, vorallem da es nicht diese typischen, dämlichen Handlungen wie "Wir sollten uns aufteilen,..." gibt.

Bewertung: 8,5/10

Sonntag, Juli 15, 2012

*Buchrezension* Splitter (Sebastian Fitzek)







Titel: Splitter
Autor: Sebastian Fitzek
Erschienen: August 2010
Seitenanzahl: 384
Preis (Taschenbuch) : 9,99€










Kurzbeschreibung: 
Was wäre, wenn wir die schlimmsten Ereignisse 
unseres Lebens für immer aus dem 
Gedächtnis löschen könnten? Und was, wenn 
etwas dabei schiefginge? 

Meine Meinung: 
Einfach genial dieses Buch!
Man wird am Anfang gleich direkt in die Geschichte geworfen, was ich persönlich sehr mag. Allerdings habe ich mich sehr schnell in die Geschichte hinein gefunden und war sehr schnell total gefesselt. 
Die Geschwindigkeit im allgemeinen hat mir sehr gefallen, es war mir nie zu langsam, sodass ich mich etwas gelangweilt hätte, aber auch nie zu schnell, dass ich dachte das Buch würde an mir vorbeirasen. 
Der Schreibstil von Sebastian Fitzek ist einfach sehr gut und spannend ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen und war oftmals total in "Trance" und habe alles um mich herum vergessen. 
Ich konnte mich sehr gut in die Hauptperson Marc Lucas hineinversetzten. Was er erlebt ist einfach Grausam. 
Er hat bei einem Autounfall seine schwangere Frau verloren und gibt sich die Schuld an dem Unfall. Er liest dann in einer Zeitschrift beim Arzt und entdeckt dort eine Anzeige, die dafür wirbt dass man bei einem Experiment mitmachen kann, wodurch man einfach so die schlimmsten Ereignisse in seinem Leben ausradieren könne. Er will bei diesem Experiment mitmachen, doch als es noch nicht mal angefangen hat erlebt er plötzlich sehr seltsame und schreckliche Dinge. Beispielsweise passt sein Schlüssel nicht mehr oder sein Handy hat komplett keine persönlichen Inhalte mehr. Das ist z.B. etwas, was in der heutigen Zeit ja echt für viele sehr schlimm ist. Für mich würde das auch bedeuten, dass ich so einige Leute nicht mehr erreichen könnte. Denn man hat nur den Namen eingespeichert und somit eben nur den Namen im Kopf und  nicht mehr die Nummer der Freunde, Familie usw. im Kopf. 
Marc wird immer mehr in den Wahnsinn getrieben und zweifelt dann auch an sich selbst. Er weiß selbst nicht mehr ob er nun völlig durchdreht, oder ob das alles nur ein schlimmer Alptraum ist und ob er seinen Sinnen wirklich noch vertrauen kann. Und auch ich als Leser habe mich oft gefragt, ob die Hauptperson denn wirklich die Wahrheit sagt oder ob er doch psychisch krank ist. Dieser Wechsel war echt total interessant und  hat mich gefesselt. 
Sebastian Fitzek bringt während des Buches auch sein anderes Buch "Der Augensammler" etwas mit ins Spiel. Dadurch bekommt man das Gefühl die Bücher würden sich praktisch "parallel" ereignen. Ich fand das total toll, da ich dieses Buch auch schon gelesen habe und total begeistert davon war. 
Wie es sich für einen richtig guten Psychothriller gehört gab es sehr sehr viele Überraschungen, natürlich war das Ende dann ein echtes Highlight. Ich liebe es einfach wenn das Buch einen so mitnimmt, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen, totales Herzklopfen bekommt und einen auch nach dem Beenden des Buches weiterhin beschäftigt und man noch etwas darüber nachdenkt. 
Ich liebe dieses Buch ! :D 

Bewertung: 10/10 


Montag, Juli 09, 2012

*Buchrezension* Das Mädchen mit den gläsernen Füßen (Ali Shaw)







Titel: Das Mädchen mit den gläsernen Füßen
Autor: Ali Shaw
Erschienen: Januar 2012
Seitenanzahl: 400
Preis (Gebunden): 19,95€










Kurzbeschreibung:
Die Begegnung mit ihm war wie einen Kollision gewesen und sie hatte gewusst, dass sie ihr Leben lang genau danach gesucht hatte: mit solcher Wucht mit einem anderen Menschen zusammenzuprallen, dass sie für einen Moment mit ihm verschmolz. 

Eine karge, zauberhafte Inselgruppe voller wundersamer Bewohner- hierher kommt Ida zurück, um Antworten zu finden. Denn eine mysteriöse Veränderung geht mit ihr vor: Sie verwandelt sich zu Glas. Doch was Ida stattdessen findet, hier auf St. Hauda's Land, ist die große Liebe. 


Meine Meinung: 
Ich muss mal wieder erst kurz was Cover zur Sprache bringen. Einfach Wunderschön. Und dazu passt es auch noch hervorragend zum Buch, denn so ähnlich habe ich mir St. Hauda's Land vorgestellt. Und auch der Schnitt des Buches ist glitzer, silber und glänz ganz schon in der Sonne. 
Aber nun zum Inhalt: Ich finde diese ganze Geschichte echt total süß. Mir hat diese niedliche Liebesgeschichte echt gefallen und ich mochte den Schreibstil auch echt gern. Der Schreibstil ist für Erwachsene gedacht, aber trotzdem nicht zu anspruchsvoll. Dazu muss ich sagen ich habe über die Hälfte des Buches gelesen mit dem Glauben, dass das Buch von einer Frau geschrieben wurde. Für mich war der Name nicht ganz eindeutig und der Schreibstil war für mich eher weiblich :D Mir hat aber diese Detailverliebtheit total gefallen, da ich mir so auch die Umgebung und das Umfeld gut vorstellen konnte und die Stimmung und Atmosphäre sehr gut rüber kam. Also eigentlich kein Sommerbuch, obwohl kühle Gedanken an heißen Sommertagen auch nicht schaden;) 
Allerdings ging diese Liebesgeschichte am Anfang sehr schnell von statten im Verlauf des Buches dann aber eher langsam. Diese "Kurve" hätte ich mir etwas gleichmäßiger gewünscht. 
Was ich aber auch sehr gemocht habe, waren die stellenweise vorkommenden Rückblicke in die Vergangenheit der beiden. In diesen Rückblicken ging es hauptsächlich um die Kindheit und das Familienleben also Hintergrundinformationen. Das hat sehr gut gepasst und ich fand die Stellen auch immer gut gewählt um die Geschichte bzw die Charaktere besser zu verstehen.
Dennoch hatte ich etwas Probleme mich in die Charaktere hineinzuversetzen. Es wird einerseits aus der Sicht von Midas und andererseits aus der Sicht von Ida erzählt, zwischendrin aber auch kurz von Nebenrollen. Ich hab mich leider in keiner der Charaktere wiederfinden können. 
Mir hat allerdings aber die Spannung durch das ganze Buch etwas gefehlt. Ganz kurz vorm Ende wurde es dann natürlich doch kurz spannend, aber die restlichen 390 Seiten hätten meiner Meinung nach doch etwas mehr Spannung vertragen. 
Trotzdem eine wirklich schöne tragische Romanze, obwohl es nicht ganz mein Stil war. 

Bewertung: 6,5/10 

Sonntag, Juli 08, 2012

*Serienreview* Kyle XY







Titel: Kyle XY
Genre: Mystery
Länge (1. Staffel): 10 Episoden, je ca. 41 min
Erschienen: 2007











Kurzbeschreibung:
Der 16-jährige Kyle (Matt Dallas) wacht in einem Waldstück nahe Seattle auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Er benimmt sich wie ein Kleinkind, weiß einfachste Dinge nicht, ist aber gleichzeitig ein Mathe-Genie. Zudem hat Kyle keinen Bauchnabel. Eine Psychologin kümmert sich um ihn und stellt bald fest, dass es sich bei ihm um keinen normalen Patienten handelt. Obwohl sie mit ihrem Ehemann bereits zwei Kinder hat, nimmt sie ihn bei sich zu Hause auf.

Meine Meinung:
Zu Beginn der Serie war ich wirklich begeistert von der Idee und fand das ganze sehr interessant. 
Kyle ist wirklich ausergewöhnlich und schon von Beginn an war ich mir sicher, dass er irgendein genetisches Experiment ist. Er hat unglaubliche Fähigkeiten und ein super Lernvermögen. Mit zwischenmenschlichen Beziehungen kennt er sich aber gar nicht aus. Doch er lernt schnell und die Familie, die ihn aufnimmt ist wirklich nett. Doch mit der Zeit begann mich das Verhalten von allen Personen irgendwie zu nerven, da meiner Meinung nach jeder viel ZU vernünftig handelt, ich kann es gar nicht genau beschreiben aber irgendwie hätte ich mir an einigen Stellen klarere Ansagen und Zickerein gewünscht. Auch Kyle war zu Beginn zwar faszinierend, gegen Ende hat mich sein Schmoll-Edward-Cullen-Gesicht aber leider total genervt. Vor allem, dass er so schnell seine Meinung darüber geändert hat, etwas über seine Vergangenheit zu erfahren war absolut nicht verständlich. Die ganze Zeit über fragt man sich, wer er wohl ist, wo er herkommt, etc. doch am Ende haben sich meine Vermutungen mehr oder weniger bestätigt. Ganz aufgedeckt wurde die Sache noch nicht, mehr erfährt man vermutlich in den folgenden Staffeln, doch die Serie wird ohne mich weitergehen, da sie mich einfach nicht vom Hocker reißen konnte.

Bewertung: 06/10

*Filmreview* Chernobyl Diaries







Titel: Chernobyl Diaries
Genre: Horror
Länge: 80 min
Erschienen: 2012
FSK: 16










Kurzbeschreibung:
Die amerikanischen Twens Natalie und Amanda begleiten ihren Kumpel Chris nach Kiew, der dort seinen Bruder Paul besucht. Der überredet die jungen Touristen zum makabren Abenteuertrip: Mit dem Pärchen Michael und Zoe lassen sie sich vom einheimischen Führer Uri auf illegaler Tour Pripyat zeigen, die verwilderte Arbeiterstadt des Kernkraftwerks Tschernobyl. Mit ihrem Kleinbus fahren sie auf das vor 25 Jahren aufgegebenen Gelände, inspizieren die düsteren Ruinen - und erleben das nackte Grauen. Denn die verstrahlte Geisterstadt ist längst nicht so verlassen, wie sie glauben.


Meine Meinung:
Extrem-Tourismus klingt verlockend und die Story generell, einen nach einem Reaktorunglück scheinbar verlassenen Ort zu besuchen klingt recht interessant.
Insgesamt klang die Story vielversprechend und spannend. Zu Beginn war es das auch und der Plot gefiel mir super.
Auch die Schauspieler finde ich ganz gut, zwar nicht herausragend, aber sie haben super zusammen und zur Story gepasst. Zwar war es von Juri, dem Tourguide, schon ziemlich verantwortungslos trotz Warnung in dieses Sperrgebiet zu gehen, aber er erweckte den Eindruck, sich bestens auszukennen.

Die Story schreitet zu Beginn in einem super Tempo voran und es gibt ein paar richtige Schocker. Ich finde es gut, dass nicht schon zu Beginn irgendwelche Mutanten auftauchen, nein hier können auch Bären und Hunde zur riesen Bedrohung werden. Die ganze Umgebung war so verlassen und unheimlich und schon bald folgt dann ein Unglück dem nächsten.

Die Schauspieler werden zwar kaum tiefer gehend beschrieben, handeln meiner Meinung nach aber einigermaßen logisch und waren mir recht sympathisch. Leider nimmt das Tempo der Story mit der Zeit unglaublich zu und erweckt den Eindruck, als ob sich der Regisseur dachte: "Blos schnell fertig werden", was ich wirklich super schade finde. Der Film hätte riesiges Potenzial gehabt, endet aber leider unlogisch und viel zu schnell. Hätte man sich mehr Zeit gelassen, wäre der Film für mich ein absoulter Top-Kandidat gewesen, da ich die Idee wirklich gut fand, nur haperts eben leider an der Umsetzung gewaltig.

Man hätte viel mehr herausholen können und auch etwas mehr Spannung aufbauen können.
Für mich zwar schon unterhaltsam, super 1. Hälfte, aber dafür misslungene 2. Hälfte.

Bewertung: 6,5/10

Samstag, Juli 07, 2012

*Buchrezension* Raum (Emma Donoqhue)








Titel: Raum
Autor: Emma Donoghue
Erschienen: August 2011
Seitenanzahl: 416
Preis (Gebunden) : 19,99 €









Kurzbeschreibung: 
Für Jack ist Raum die ganze Welt. Dort essen, spielen und schlafen er und seine Ma. Und dort versteckt sie ihn im Schrank, wenn Old Nick kommt. 

Auch seinen fünften Geburtstag feiert Jack in Raum. Raum hat eine immer verschlossene Tür, ein Oberlicht und misst 12 Quadratmeter. Dort lebt der Kleine mit seiner Mutter. Dort wurde er geboren. Jack liebt es fernzusehen, denn da sieht er seine "Freunde", die Cartoonfiguren. Aber er weiß, dass die Dinge hinter der Mattscheibe nicht in echt sind- echt sind nur Ma, er und die Dinge in Raum. Bis der Tag kommt, an dem Ma ihm erklärt, dass es doch eine Welt da draußen gibt und dass sie versuchen müssen, aus Raum zu fliehen... 

Meine Meinung: 
Ich muss erst einmal was zum Cover sagen. Es ist vielleicht nicht wirklich das schönste, aber es passt so unglaublich gut zum Buch. Denn genau so ist es wie man es sich in Raum vorstellt, ganz kahl, steril und leer. Dennoch hat es was kindliches von Jack, dadurch dass der Titel aussieht als hätte ihn ein Kind mit einem Pinsel an diese Stelle gemalt. Das hat mir echt gut gefallen. 
Ich bin wirklich sehr begeistert von diesem Buch, obwohl mich die ersten ca. 80 Seiten so gar nicht begeistern konnten. Ich hatte starke Probleme in die Geschichte hineinzukommen. Der Schreibstil ist echt gewöhnungsbedürftig. Der kleine Jack erzählt aus seiner Sicht das ganze Buch und kann trotz seiner 5 Jahr noch nicht richtig reden und das hat mich am Anfang extrem am flüssigen lesen gehindert. Es wirkt meiner Meinung nach etwas abgehackt. 
Zu Beginn erzählt Jack auch nur seinen Tagesablauf, der wie man sich vorstellen kann in einem engen Raum nicht ganz so spannend und abwechslungsreich ist, es hat mich deshalb etwas gelangweilt. Doch dann wird es doch noch richtig richtig spannend und die Geschichte nimmt eine große Wendung. Mehr kann ich dazu leider leider wirklich nicht sagen, da ich sonst echt viel zu viel verraten würde. 
Aber eins kann ich sagen nach diesen 80 Seiten durch die ich mich etwas durchkämpfen musste wurde es echt richtig gut. Und anders als ich es am Anfang erwartet hatte, habe ich mich dann doch noch an den Schreibstil gewöhnt und am Ende ist es mir schon so gut wie gar nicht mehr aufgefallen.
Ich kann leider echt nicht sagen warum mir das Buch dann so sehr gefallen hat dazu muss man es einfach selbst gelesen haben um dies zu verstehen. Ich würde einfach viel zu viel verraten. Ich kann euch dieses Buch  also wirklich nur ans Herz legen.

Bewertung: 9,5 /10

Donnerstag, Juli 05, 2012

*Filmreview* House of Wax







Titel: House of Wax
Genre: Horror
Länge: 113 min
Erschienen: 2005











Kurzbeschreibung:
Nach einer Autopanne landen sechs College-Freunde in einem schaurigen Provinznest. Neugierig wie sie sind, wagen sie sich in das makabre Wachsmuseum des Ortes. Bald merken sie jedoch, dass dort nichts so ist, wie es scheint. Sie müssen unbedingt einen Fluchtweg finden, bevor sie den grausamen und einfallsreichen Killern zum Opfer fallen.

Die Schauspieler:

Meine Meinung:
Mal wieder klingt dies ein Horrorfilm mit der typischen Story, dass einige Jugendliche Party oder Urlaub machen wollen, eine Panne haben bzw im Nirgendwo zelten und dann von einem Mörder systematisch getötet werden.
Dies stimmt hier zwar auch, aber wenn man mal Lust auf so eine Geschichte hat, dann ist dieser Film meiner Meinung nach einer der besten in dieser Sparte. ENDLICH handeln die Schauspieler mal nicht TOTAL doof und unsinnig. Zwar handeln sie (leider leider) nicht durchgehend besonnen und clever, aber größtenteils haben sie mich doch überzeugt, was ein Horrorfilm dieser Art bisher noch nicht oft geschafft hat. Auch die Schauspieler gefallen mir sehr gut, ausgenommen Paris Hilton, die absolut talentlos mit ihren Fakehaaren rumhüpft und vermurlich nur eingesetzt wurde, weil eben noch eine Blondine sein musste (schade...).
Auch die Story entwickelt sich nicht ganz sooo schnell und das Setting gefiel mir recht gut. Die Idee mit dem Wachsfigurenkabinett hat mich persönlich SEHR gegruselt und alle Horrorfans werden hier ordentlich bedient. 
Die Bösewichte sind auch recht gruselig und erst am Ende erfährt man die Beziehung von ihnen.
Die Hintergrundinfos waren eher spärlich und hätten vielleicht noch etwas ausgefeilter sein können, trotzdem ist dieser Film leichte Unterhaltung und hat mir persönlich Spaß gemacht.

Bewertung: 7,5/10

*Buchrezension* Einen Klick entfernt von dir (Sara Kadefors)







Titel: Einen Klick entfernt von dir
Autorin: Sara Kadefors
Genre: Jugend/-liebesroman
Erschienen: Januar 2008
Seitenzahl: 352
Preis: 7,95€









Kurzbeschreibung:
Sandor und Ida könnten nicht unterschiedlicher sein: Die gutaussehende, selbstbewusste Ida lebt in der Stadt und kennt sich aus mit Partys, Alkohol und Sex. Sandor hingegen kommt aus einem kleinen Vorort, tanzt Ballett und ist schüchtern und unerfahren. Sie lernen sich beim Chatten kennen. Und beide haben das Gefühl, endlich jemanden gefunden zu haben, der sie wirklich versteht. Aber je näher sie sich kommen, desto schwieriger wird es, die Wahrheit über das eigene Leben zu erzählen. Als Sandor dann überraschend vor Idas Tür steht, kommt es zur Katastrophe ...

Meine Meinung:
Normalerweise gehört dieses Buch nicht unbedingt in mein Beuteschema, meine Schwester hatte dieses Buch aber so verführerisch auf ihrem Nachttisch liegen und irgendwie hat mich der Klappentext angesprochen und ich wollte mal etwas anderes lesen.
Jetzt jedoch habe ich sehr gemischte Gefühle. Zum Einen ist die Geschichte ganz nett, beide sind sie sooo unterschiedlich und doch beide soo unglaublich einsam. Dass sich die beiden im Chat kennenlernen und so jemanden finden mit dem sie reden können war sehr schön. Auch treffen sich die beiden erst recht spät und man erfährt recht viel aus dem Leben der beiden. Die Handlung wechselt immer wieder zwischen den beiden Perspektiven und beide waren mir sehr sympathisch.
Allerdings wars das auch schon an positivem. Das ganze Buch besteht praktisch aus EINEM einzigen langen Kapitel, wodurch mir das ganze unglaublich langatmig vorkam. Das lag aber nicht nur an der Abschnitteinteilung sondern leider auch am Schreibstil, der mich nicht wirklich überzeugen konnte. Einige Passagen habe ich tatsächlich überflogen, weil ich mich gelangtweilt habe, dennoch wollte ich unbedingt wissen, wie die Story weitergeht, da sich wirklich nicht vorhersehbar ist. Die Geschichte hätte man aber auch wirklich auf ca. 200 Seiten kürzen können, was das Lesevergnügen meiner Meinung nach erheblich erhöht hätte. 
Allgemein glaube ich, dass ich schon fast über das Zielgruppenalter hinaus bin und generell gehört dieses Buch tatsächlich nicht zu meinen Lieblingsgenre.

Bewertung: 5,5/10

*Challenges* Juma

Nun bei der Hälfte des Jahres, ergibt sich die super Gelegenheit an Challenges teilzunehmen. Ich hab mir gleich mal 2 ausgesucht:


JUMA:

-Let's read it in English - once more (01.07.2012 - 01.01.2013)

genauere Infos hier

Ich habe mich für Variante 2 entschieden, d.h. ich lese bis zum 1. Januar 2013 insgesamt 8 englische Bücher, die bestimmten Vorgaben entsprechen sollen. Diese Vorgaben werde ich vermutlich im Laufe der Zeit immer wieder ändern, je nachdem welche Bücher ich in die Finger kriege, trotzdem habe ich mir vorläufig schon folgende ausgesucht:

Das Buch soll...

01. .... von Engeln handeln
02. ...vom Genre Romantasy sein
03. ...vom Genre Urban Fantasy sein
04. ...ein Krimi/Thriller sein
05. ...eine Dystopie sein
06. ...ein Non-Fiction Buch sein
07. ...ein Einzelband sein
08. ...der erste Teil einer Reihe sein


-Chaos Challenge (01.08.2012 - 01.02.2013)

genaueres hier

Hier haben  wir uns von 30 Vorgaben bereits 15 rausgesucht, die sich aber auch jederzeit ändern können:

JUMA:
01. Ich lese ein Buch, dessen Cover grün ist
02. Ich lese ein Buch, in dem es um Engel geht
03. Ich lese ein Buch, das über 500 Seiten hat
04. Ich lese ein Buch, dessen Titel 7 Buchstaben lang ist
05. Ich lese ein Buch, dessen Autor ein längeren Vornamen als Nachnamen hat
06. Ich lese ein Buch, das der erste Teil einer Trilogie ist
07. Ich lese ein Buch, das unter 300 Seiten hat
08. Ich lese ein Buch, auf dessen Cover ein Symbol ist
09. Ich lese ein Buch, das der dritte Teil einer Trilogie ist
10. Ich lese ein Buch, auf dessen Cover ein Tier ist
11. Ich lese ein Buch, auf dessen Cover ein Mann ist
12. Ich lese ein Buch, das von einer deutschen Autorin geschrieben wurde
13. Ich lese ein Buch, dessen Schutzumschlag geprägt ist
14. Ich lese einen Einzelband
15. Ich lese ein Buch, dessen Autor ein B in seinem Vornamen hat

MAJU: 
01. Ich lese ein Buch, in dem es um Engel geht
02. Ich lese ein Buch, das über 500 Seiten hat
03. Ich lese ein Buch dessen Autor in seinem Nchnamen ein O und ein I trägt
04. Ich lese ein Buch dass unter 300 Seiten hat
05. Ich lese ein Buch dass mehr als 700 Seiten hat
06. Ich lese ein Buch dessen Autor ein B in seinem Namen trägt
07.Ich lese ein Buch dessen Cover geprägt ist
08. Ich lese ein Buch, das 2011 erscheint
09. Ich lese ein Buch, das von einer deutschen Autorin geschrieben wurde
10.Ich lese einen Einzelband
11. Ich lese ein Buch das 2010 erschienen ist
12. Ich lese ein Buch, dessen Cover rot ist
13. Ich lese ein Buch, dessen Cover dunkelblau ist
14.Ich lese ein Buch dessen Titel 7 Buchstaben lang ist.
15. Ich lese ein Buch, dessen Autor ein längeren Vorname als Nachnamen hat.


AUF GEHT'S !!! :D

Sonntag, Juli 01, 2012

*Lesestatistik* Juni 2012

JUMA:


Gelesen und Rezensiert:


In Zahlen:

Insgesamt: 5 Bücher
gelesene Seiten: 1.939 Seiten
i.D. pro Buch: 388
i.D. pro Tag: 65
Wertung i.D.: 8,4

SuB:

Gekauft: 10 Bücher
SuB-Stand: 14
davon gelesen: 4

Highlights:

Fazit:

Ein Monat, der lesereich begonnen hat und dann leider im Schulstress endete. Dennoch habe ich 2 super tolle Highlights und auch "Der Augenjäger" hat mich begeistert. Die schwächeren Kandidaten waren "Killing God" und "Der Fürst des Nebels", die ich aber nicht unbedingt als Flops bezeichnen würde :)
Leider hat sich mein Vorsatz, keine neuen Bücher zu kaufen, schnell verflüchtigt und ich habe ordentlich zugeschlagen, aber schon bald ist der Schulstress für dieses Jahr vorüber und ich kann mich ins Lesen stürzen :D